Mein Hifi-Setup

Wie erwähnt, werde ich in diesem Beitrag mein Hifi-Setup vorstellen. Es scheint doch gewisses Interesse daran zu bestehen. Ich habe diesbezüglich bereits einige Anfragen via Email erhalten. Die Zusammenstellung des ganzen Setups hat einige Zeit in Anspruch genommen, vor allem für Recherche und das Einlesen in diverse Tests. Mit dem Ergebnis bin ich jedoch wirklich zufrieden. Alles funktioniert einfach und zuverlässig.

In diesem Teil beschreibe ich das Hifi-Setup, also die Komponenten und ihr Zusammenspiel konzentrieren. Im zweiten Teil werde ich dann explizit auf das Audio-Setup eingehen bzw. wie ich Übersicht und Kontrolle über meine Musikdaten behalte. Mein Setup besteht aus folgenden Haupt-Komponenten:

 

 

 

Synology NAS DS210+
Das Herzstück meines ganzen Systems ist der Netzwerkspeicher von Synology. Hier habe ich alle meine Daten abgelegt, also Musik, Filme und Fotos. Das NAS hängt über Gigabit-Lan am Wlan-Router (Airport Extreme), und verteilt die Daten an alle Geräte im Netzwerk. Also Notebook, Verstärker, Fernseher, Telefon, Sqzueezebox. Ich habe mich bewusst für eine etwas leistungsstärkere Variante des NAS entschieden. Die Daten sollen möglichst flott verfügbar sein und Wartezeiten möglichst verhindert werden. Insgesamt hat das NAS eine Speicherkapazität von 4TB (2×2), wobei ich nur 2TB aktiv nutze. Die zweite Festplatte wird als Backup (Spiegel) aller Daten genutzt.

Samsung LED UE46C8700
Über den Fernseher will garnicht viele Worte verlieren. Er hängt über LAN am Router und zieht sich die Videosignale (Filme, Fotos) direkt vom NAS. Der eingebaute Player spielt alle gängigen Videosignale, auch mkv´s. Das macht praktischerweise ein externes Widergabegerät überflüssig. Mit der Fernbedienung suche ich mir die Filme direkt vom NAS aus und spiele sie ab. Wegen des Leistungsstarken NAS, funktioniert das ganze sehr flott und ruckelfrei.

Marantz SR 7005
Das Gehirn meines Setups ist defintiv der AV Receiver SR 7005 von Marantz. Er hängt via LAN ebenfalls am Airport Extreme und zieht sich die Audiosignale direkt vom NAS. Bei der Auswahl des Verstärkers waren mir verschiedene Dinge wichtig. Zunächst sollte er alle gängigen Standards bei Anschlüssen und der Signalverabeitung beherrschen. Gleichzeitig sollte er möglichst gute Klangergebnisse im Stereo-Betrieb liefern, da bei mir hauptsächlich Musik läuft und diese natürlich im Stereo-Signal aus den Lautsprechern kommt. Bei vielen All-in-one AV-Receivern wird dieses Merkmal vernachlässigt, da sie hauptsächlich für die Wiedergabe von Sourround-Signalen konzipiert sind. Eine weitere, mir wichtige Funktion ist der “Pure Direct” Modus. Diesen nutze ich ebenfalls hauptächlich zum Musik hören. Pure Direct bewirkt, dass der Verstärker sämtliche Audio-Filter, Equalizer und Schaltkreise ausschaltet, die das orginale Audiosignal beeinflussen könnten. Es kommt also nur das aus den Lautsprechern, dass wirklich der Audioquelle entspricht – ohne Verfäschlungen.
Am Verstärker hängt der Fernseher, eine PS3 und die Squeezebox. Der Fernseher wird über den HDMI ACR Kanal angesteuert. ARC steht für “Audio Return Channel” und sorgt dafür, dass das Audio-Signal des Fernsehers über ein und dasselbe HDMI-Kabel geht. Ansonsten ist ein seperates Audio-Kabel notwendig. Die PS3 hängt über HDMI direkt am Verstärker, nicht am Fernseher. Die Audio- und Videosignale werden im Verstärker verarbeitet, laut Hersteller aufpoliert und an Lautsprecher und Fernseher weitergegeben. Praktisch ist, das der Verstärker die Eingangssignale selbständig verarbeitet. Mache ich den Fernseher an, geht der Verstärker an und schaltet auf TV und auf den eingehenden Audio-Standard (z.B. Dolby Digital). Schalte ich die PS3 an, schaltet der Verstärker auf den Game-Kanal. Mache ich die Squeezebox an, schaltet der Versärker auf Audiowidergabe, spiele ich Musik von Itunes oder iPhone, schaltet er automatisch auf Airplay um. Diese Airplay-Funktion ist eine nette Geschichte. So können Gäste ihre Musik direkt vom Iphone über die Hifi-Anlage laufen lassen, ohne irgendwelche Kabel verlegen zu müssen. Wirklich genutzt habe ich es aber bisher nicht. Ich bin gern eigener Herr über die Musikauswahl zu Hause.Der Verstärker hängt auch im Internet und kann alle möglichen Internet-Radios und Podcasts widergeben. Das ganze lässt sich über die eigene Marantz iPhone-App steuern. Diese ist leider so erbärmlich programmiert, dass dieses praktische Feature völlig unbrauchbar wird. Ein grausames Stück Software. Undurchdacht und elendig langsam. Eine Schande.
Jedanfalls ist der Verstärker ein tolles Gerät, das viel Freude bereitet. Durch die automatische Signalverarbeitung wird die Fernbedienung quasi überflüssig. Drehe ich die Lautstärke z.B. am Fernseher leiser, dann wird der Verstärker leiser, nicht der Fernseher (ARC-Kanal).

Heco Celan GT 902
Die Komponenten, die mir mit Abstand die grösste Freude bereiten sind die Lautsprecher von Heco. Ich nenne Sie nun seit knapp zwei Monaten mein Eigen und das Dauergrinsen ist immernoch fest im Gesicht verankert. Es ist faszinierend welchen Druck die Lautsprecher aufbauen. Der Klang ist brilliant und glasklar, auch wenn man leise Musik hört. Ich entdecke meine Musik komplett neu, weil plötzlich Töne und Klänge durchkommen, die meine alten Nubert nuLine verschluckt haben. Die volle Klangleistung der Heco´s zeigt sich vor allem dann, wenn man die Lautstärke hochdreht. Es ist schlichtweg überwältigend, was aus den je 55kg schweren Lautsprechern rauskommt. Besonders der schön tiefe Bass (20Hz) geht dann ohne Umwege direkt ins Knochenmark. Das haut einen förmlich um. Eine absolute Kaufempfehlung! Alle technischen Details findet ihr im Datenblatt der Celan GT.

Logitech Squeezebox Touch
Da die Marnatz Iphone-App leider als ein Verbrechen betrachtet werden kann, musste ich beim Musikstreaming Umwege gehen. Es funktioniert bei mir über die Squeezebox von Logitech, ein sehr nützliches, kleines Gerät. Sie zieht sich die Musikdaten über W-Lan vom NAS und schickt sie über Toslink direkt an den Verstärker weiter. Die kleine Box hat sehr viele nützliche Funktionen. So kann sie neben traditiollerer Musikwidergabe (Alben, Interpreten, Jahr, Genre etc.) auch diverse Playlisten widergeben. Ausserdem kann man Podcasts und Interenetradios widergeben, Favoriten anlegen, Musik an Last.fm “scrobblen”, Signale an Twitter und Facebook schicken, Flickr als Fotorahmen benutzen und vieles mehr. Auch Spotify, Last.FM-Radio, Napster und andere Musik-Streaming-Dienste, die sich derzeit grosser Popupalität erfreuen, sind eingebaut und können genutzt werden. Die Box steuere ich über die App iPeng, eine grossartige Software und auf jeden Fall der Standardapp von Logitech vorzuziehen. Sie reagiert sehr schnell und zuverlässig. Ist sehr intuitiv und übersichtlich programmiert und macht einfach Spass. Da das Telefon ständig in der Hosentasche habe, habe ich damit auch immer meine Musiksammlung dabei. Ganz egal ob ich in der Küche diniere oder auf dem Lokus trone.

Das war jetzt recht viel Text, aber vielleicht kann der ein odere andere einen Nutzen daraus ziehen. Zusammenfassen lässt sich mein Hifi-Setup auf zwei Gerätegruppen reduzieren. Einmal ist es das NAS, das die Daten im Netzwerk verteilt und dann sind es die Endgeräte, die sich der Daten bedienen. Alles hängt im Netzwerk und kommuniziert miteinander. Das ganze System funktioniert nach anfänglichen Problemen und Problemchen sehr zuverlässig und stabil. Im Moment bin ich sehr zufrieden mit allem.

Im zweiten Teil werde ich dann konkret auf mein Audio-Setup und konkret auf das Datenmanagement zwischen Itunes, NAS und iCloud eingehen. Bis dahin viel Freude beim Tüfteln.

 

mehr

Eigene Bilder: Zürich Hardbrücke

Für 2013 soll eine neue Kamera her. Meine Canon 40D, mit der alle meine Fotos hier bisher entstanden sind, ist doch nun ganz schön in die Jahre gekommen. Mit der D90 aus dem Hause Nikon hatte ich heute die Gelegenheit mal das andere Lager zu testen. Ich war recht gespannt wie sich die Kamera bedient und welche Resultate sie bringt. Bei Fragen der Usability hört man ja nur selten gutes über Nikon. Und ich muss gestehen die erste Stunde nur am Fluchen gewesen zu sein. Das Konzept unterscheidet sich doch recht stark von der Canon. Doch nach einer Weile gewöhnt man sich daran und kommt zum Ergebnis, dass es weder schlechter, noch besser ist – nur anders.

Was mir direkt beim Fotografieren auffiel ist das Display. Die Fotos sahen teilweise umwerfend darauf aus. Am liebsten hätte ich meine Canon direkt in die Tonne geworfen. Bin aber doch froh es nicht getan zu haben. Denn auf dem heimischen Display sahen die meisten Fotos doch eher enttäuschend und wesentlich schlechter als mit meiner Canon aus. Nun habe ich auf meiner Canon ein recht gutes Objektiv drauf, es lag wahrscheinlich daran. Denn ich weiss sehr wohl wie gut Nikon Fotos aussehen können. Jedenfalls hat mich der Test nicht umgehauen und auch nicht weitergebracht. Ich werde wohl auf die 5D Mark III und die D800 warten und mich dann gründlich damit auseinandersetzen. Bis 2013 ist ja noch bisschen hin. Hier das einzige vorzeigbare Foto meines heutigen Ausflugs. Update: Es komm noch eins dazu.

 

 

mehr

iCloud & Airplay: Direktstream auf die Hifi-Anlage

Vor einigen Tagen hat Apple Itunes Match in Deutschland und auch der Schweiz gestartet. Es ermöglicht die komplette Synchronisation der eigenen Musiksammlung in die Apple-Internet-Wolke “iCloud”. Heisst, die Musik ist nicht mehr nur auf den heimischen Festplatten, sondern zusätzlich komplett im Internet – eben der iCloud vorhanden. Damit ist die Musik auch überall verfügbar. Das ganze kostet 25,- Euro bzw. 35,- CHF jährlich.

Da ich stets nach der Suche bin mein Audio-Setup zu optimieren bzw. es so komfortabel wie möglich zu gestalten, habe ich mich mit iCloud mal etwas genauer befasst. Vorweg: es bietet mir einen eindeutigen Mehrwert. Allein schon die Option meine Musik zusätzlich im Internet zu sichern (Backup) macht iCloud für mich zu einer sinnvollen Investition. Apple gleicht zur Synchronisation die lokale Itunes-Library mit dem Itunes Store ab. Dabei spielt es keine Rolle auf welche Weise die Musik in eure Library gefunden hat. Musik, die im Store gefunden wird, ist somit gleich in der persönlichen Wolke. Es müssen keine Dateien mühsam und zeitaufwendig hochgeladen werden. Geniale Lösung.  Hinzu kommt die Möglichkeit die eigene Musik, die in einer schlechten Audioqualität (Bitrate) vorliegt, komplett gegen 256kbit-Material zu ersetzen. Das geht mittels Itunes und intelligenten Playlisten erstaunlich einfach und vollautomatisch. Nur bei dieser Option werden Dateien runtergeladen, sonst nicht. Bei Interesse würde darauf noch detailierter eingehen.

Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Beitrags. Für einige von könnte die Kombination zwischen iCLoud und Airplay eine gute Alternative sein, wenn Interesse besteht seine Musik direkt aus der Wolke auf die heimische Hifi-Anlage zu streamen. Das funktioniert denkbar einfach.

mehr

Eigene Bilder: Thailand

Das mit der Fotografie ist bei mir so eine Sache. Noch vor zwei Jahren gab es nichts grösseres für mich. Doch dann fing mein Hobby Nr. 1 mich mehr und mehr zu langweilen. Die Kamera blieb immer öfter zu Hause, bis sie ganz zum Stubenhocker mutierte. Nach den Gründen habe ich lange gesucht. Ich glaube einen grossen Teil hat die unendliche Flut an Fotos im Web. Ich bekomme oft das Gefühl, alles auf dieser Welt sei schon mal fotografiert worden. Das wird auch der Grund sein, wieso ich immer weniger Fotos von meinen Fototouren nach Hause brachte.

Die letzte Fototour war nun ein gutes Jahr her. Ich merkte, wie mir die Fotografie immer mehr fehlt. Dennoch konnte ich mich nicht überwinden mit der Kamera loszuziehen. Da kam mir mein diesjähriger Sommerurlaub in Thailand gerade recht. Ich war zuvor noch nie in Asien, also sollten meine Augen ganz neue Eindrücke und Motive zu sehen bekommen. Viele habe ich aus den zwei Wochen nicht mitgebracht. Es sind aber genügend um mein Hobby Nr. 1 wieder etwas aufflammen zu lassen.  Klick für Gallerie.

 

mehr

Revolights

Fahrrad-Dynamo´s sind ja so 80er! Der letzte Schrei heisst Revolights. Bei Rädern der Zukunft ist die LED Beleuchtung nämlich direkt in die Felge eingebaut.

Jetzt müsste das Ding nur noch eine Lichtwand hinter sich aufbauen und schön könnten wir eine Runde Tron einlegen.

mehr

Wohnidee: Equilibrium bookcase

Das Internet ist eine wunderbare Inspirationsquelle. Egal womit man sich gerade beschäftigt, Informationen und Anregungen jeglicher Art lauern an jeder Ecke. Mein aktuelles Lieblingsthema ist meine Wohnung bzw. deren Gestaltung. Zu Hause muss es gemütlich sein. Wenn ich Heim komme, müssen mir meine vier Wände ein gutes Gefühl geben.

Bei Stilsucht – einen meiner lieblings Blogs – habe ich vor einigen Monaten das “Equilibrium bookcase” gesehen und war sofort begeistert von dieser Idee sowie derer Umsetzung. Nach relativ kurzer Überlegungsphase war ich der Meinung, dass sich dieses schöne Möbel recht gut in meinem Wohnzimmer machen würde. Also habe ich den Hersteller Malagana Design angeschrieben um nach dem Preis und den Lieferbedingungen nachzufragen.

Als mit dem freundlichen Erfinder des Regals (Alejandro Gomez)  am anderen Ende der Welt (Kolumbien) alles geklärt war, musste ich noch rund zwei Wochen auf die Lieferung warten. Es hat sich gelohnt. Ich mag mein Regal – und das wohlige Gefühl, wenn ich nach Hause komme.

mehr

Die Welt in Zahlen

Gerade in der aktuellen brand eins eine interessante und zugleich leicht amüsante Statistik gelesen. Hier ein Ausschnitt:

  • Zahl der Kinder, die eine Chinesin laut Gesetz bekommen darf: 1
  • Höhe der Strafe für jedes weitere Kind in Euro: 27.000
  • Durchschnittliche Anzahl der Kinder pro Frau in China: 1,54
  • Durchschnittliche Anzahl der Kinder pro Frau in Deutschland: 1,41
  • Jahr, in dem die Bundesregierung das “Anti-Stalking-Gesetz” verabschiedetet: 2007
  • Polizeilich erfasste Fälle von Stalking im Jahr 2009: 28.536
  • Anteil der Facebook-Nutzer, die ihren Beziehungsstatus veröffentlichen, in %: 51
  • Zahl der Menschen, die Berlin für die aufregendste Stadt Deutschlands halten, in %: 37
  • Zahl der Menschen, die München für die aufregendste Stadt Deutschland halten, in %: 14
  • Zahl der Schrebergärten in Berlin: 69.300
  • Zahl der Schrebergärten in München: 8.500
  • Menschen, für die Essen und Trinken ein Genuss ist, in %: 68
  • Menschen, für die Liebe und Partnerschaft ein Genuss sind, in %: 6
mehr

Utopia

Wahrscheinlich bin ich derzeit nicht der einzige, der die letzten Staubschichten des Winters von den Regalen wischt. So ein Frühjahrsputz, der ist schön und bringt neben der Entstaubung gern mal einen Schwung neuer Wohnideen mit sich.

Anregungen der etwas anderen Art bringen Rauminstallationen von Heike Weber. Mit “Filzstift” bewaffnet zaubert Sie euch abgefahrene wenngleich ziemlich bedrückenden Wellenformen an Wand und Fußboden. Für mich persönlich ist das zwar nichts, doch ich könnte mir durchaus vorstellen, dass spätestens die Psytrance-Fans bei folgenden Beispielen feuchte Augen und pulsierende Synapsen bekommen. Film ab:

mehr

Perspective Lyrique

Video-Mapping ist etwas völlig faszinierendes. Welche Phantasiegebilde man mit Grossprojektionen zum Leben erwecken kann, ist zum Teil einfach abgefahren. Hier ein besonders schönes Exemplar von 1024 Architecture. Einfach gut. Schaut euch bei Gefallen gern mal die anderen Projekte der Agentur an.

mehr

Bleistift-Skulpturen

Schaut euch mal diese Skulpturen von Dalton Ghetti an. Wer hätte in Bleistiften soviel kreatives Potential erwartet? Ich nutze die Dinger höchsten zum resetten meines DSL-Modems. Wahnsinns Detailarbeit. Das hat sicher Nerven und unzähligen Bleistiften das Leben gekostet.

mehr